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Pflege bei Harn- und Stuhlinkontinenz"Neben dem Erlernen der Sprache, so schreiben die Autoren, ist die Erziehung zur Harn- und Stuhlkontinenz eine der wesentlichen sozialen Normen unserer Gesellschaft. Defizite in diesem Bereich führen zur Ausgrenzung und Isolation." In diesem Buch werden Konzepte im Rahmen von Diagnostik, Therapie und Pflege sowie Strategien der Kontinenzförderung bei Harn- und Stuhlinkontinenz dargestellt.
2006
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Fäkale Inkontinenz
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Ein Patienten-Ratgeber im eigentlichen Sinne ist das Heft nicht; wohl aber enthält es Informationen, die Anhaltspunkte für ein Gespräch mit dem Arzt liefern. Die beiden Herausgeber schreiben im Vorwort, das Thema Stuhlinkontinenz sei nach wie vor "stark tabuisiert", und die Häufigkeit der fäkalen Inkontinenz werde "massiv unterschätzt". Weiter: "So kann davon ausgegangen werden, dass in Deutschland etwa 4,8 Prozent der Einwohner eine Inkontinenz für festen Stuhl haben. Das bedeutet, dass etwa 3,9 Millionen Menschen an einer gravierenden Einschränkung ihrer Lebensqualität leiden."
Fructose-Intoleranz: Wenn Fruchtzucker krank macht
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Fruchtzucker, Fructose, führt bei mehr als 30 Prozent der Bevölkerung unter anderem zu Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen. Die Krankheit, die dahinter stecken kann, heißt Fructose-Intoleranz. Ihre Symptome, Diagnose und Behandlung sind Thema dieses Ratgebers. Der Leser erfährt, welche Nahrungsmittel er essen darf und welche er besser meidet. Der Autor zeigt, auch mit Rezepten, dass eine an Fruchtzucker arme Ernährung keinesfalls Verzicht und Eintönigkeit bedeutet.
Hämorriden und der kranke Enddarm
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Enddarmleiden sind eine Volkskrankheit. Hömorriden, Abszesse und Fisteln, Fissuren, Thrombosen, Hautleiden, chronische Darmentzündungen sowie gutartige und bösartige Tumoren sind weit verbreitet. In Deutschland ist schätzungsweise jeder Zweite betroffen. Allein 30.000 Menschen sterben jährlich an bösartigen Erkrankungen des Dick- und Mastdarmes, obwohl einfache und wirksame Maßnahmen zur Vorsorge, zur Früherkennung und zur Frühbehandlung existieren. Die Autoren dieses Ratgebers beantworten aus ihrer über 20-jährigen Erfahrung alle Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen und Störungen des Enddarms ergeben.
Inkontinenz
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Wenn Blase und Darm nicht mehr das tun, was sie sollten, ändert sich für Betroffene das komplette Leben. Rund eine Million Menschen sind alleine in Österreich mit dieser Situation konfrontiert darunter auch viele junge Menschen, Mütter oder Patienten, die nach Unfall oder Krankheit aus verschiedensten Gründen plötzlich Harn oder Stuhl verlieren. Für viele Betroffene beginnt ein Teufelskreis aus Lügen und sozialer Isolation. Denn Inkontinenz ist eines der letzten Tabuthemen in unserer Gesellschaft und ein Bereich, dem sich selbst viele Mediziner noch immer verschließen bzw. es als normale und unabwendbare Alterserscheinung abtun. Doch das stimmt nicht: Inkontinenz ist immer behandelbar und sehr oft vollständig heilbar.
Stuhlinkontinenz
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Die Autoren betreten mit diesem Ratgeber Neuland. Er befasst sich mit den medizinischen und psychosozialen Aspekten von Stuhlinkontinenz. Im medizinischen Teil schildern Prof. Dr. med. Alexander Herold und Dr. med. Beate Sprockamp, was Stuhlinkontinenz ist, welche Formen sie haben kann, wo die Ursachen liegen, was Ärzte gegen Stuhlinkontinenz tun können. Auf dieser Grundlage setzt sich die Psychologin Dr. Gabriele Dlugosch mit den seelischen und sozialen Begleit- und Folgeerscheinungen der Stuhlinkontinenz auseinander und weist Wege zur Befreiung vom Tabu.
Die Vereinigung der Stomaträger (ILCO): "Das Buch wird seinem Anspruch, ein Ratgeber zu sein, vollauf gerecht."
Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft: "Die klare Sprache und die gelungenen Abbildungen vermitteln eine positive Einstellung: "Hilfe ist möglich."
Wasserthron und Donnerbalken
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Der Schweizer Historiker und Publizist Daniel Furrer fragt nicht nur, wie die Notdurft in verschiedenen Epochen, Gesellschaften und Schichten verrichtet wurde, sondern geht auch den vielfältigen Fragen nach, die sich im unmittelbaren Kontext aufwerfen: sei das die Frage nach der Scham, nach den gar nicht so feinen sozialen Unterschieden, nach hygienischen Problemen und ihren Folgen, nach Fortschritt und technischen Errungenschaften, nach Öknomie und Ökologie. Entstanden ist dabei eine ebenso vielseitige wie unterhaltsame Kulturgeschichte des stillen Örtchens von der Antike bis heute.
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