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Eine Entscheidung
Nicht einmal achtzehnjährig wurde Thomas Bernhard im Jahre 1949 aus seinem musikalischen Studien durch eine schwere Krankheit herausgerissen. Er versinkt im stumpfen Weiß der Krankenhaussäle, dem geschulten Blick des Personals ausgeliefert, das ihn zielsicher unter die Sterbenden einordnet.
Die letzte Station des gerade noch Lebenden ist das Badezimmer, aus dem nur die Toten wieder herauskommen. Umgeben von dieser Atmosphäre, die den Lebenswillen tötet, weiß er aber plötzlich, daß er nicht aufhören darf zu atmen, daß er leben will.
1981
128 Seiten
dtv Verlag
7,00 €
Der Tod eines Bienenzüchters
Lars Gustafsson
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Der Bienenzüchter ist ein frühzeitig pensionierter Volksschullehrer, ein freiwilliger und glücklicher Einzelgänger, der im Frühjahr herausfindet, dass er den Herbst wegen einer fortgeschrittenen Krebserkrankung nicht mehr erleben wird. Der Roman besteht aus den hinterlassenen Notizheften, in denen er kurz vor dem Tod sein Leben beschreibt. Allerdings nicht das offizielle Leben - Studium, Ausbildung, Ehe, Beruf usw. - das zunehmend von ihm abfällt und unwichtig wird, sondern das von dem offiziellen Leben verdeckte andere, das mit unserer Sprache kaum noch zu beschreiben ist. Er nimmt seinen Tod an - und im Umfeld dieser extremen und befreienden Erfahrung gelingt es ihm, sein anderes Leben zu erkennen.
1996
8. Auflage, 240 Seiten
Fischer Taschenbuch Verlag
7,45 €
Ein sanfter Tod
Simone de Beauvoir
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Eines der eindrücklichsten Bücher von Simone de Beauvoir handelt vom Tod ihrer eigenen krebskranken Mutter. Die Schriftstellerin erzählt, wie sie tage- und nächtelang am Sterbebett weilte und wachte; wie sie der Frau, die ihr das Leben geschenkt hat, in den allerletzten Tagen näherkam.
2001
128 Seiten
Rowohlt Taschenbuch Verlag
4,90 €
Krebsstation
Alexander Solschenizyn
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Roman in zwei Büchern, Buch 1
Alexander Solschenizyn schildert in seinem inzwischen weltberühmten Roman eine durch die Präsenz des Todes aneinandergefesselte Gesellschaft: Patienten und Ärzte, Funktionäre und Häftlinge, Denunzierte und Denunzianten in der Krebsstation eines Krankenhauses im asiatischen Rußland.
2000
252 Seiten
Rowohlt Taschenbuch Verlag
6,50 €
Krebsstation
Alexander Solschenizyn
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Roman in zwei Büchern, Buch 2
Der Nobelpreisträger Solschenizyn, dessen Name für mutiges Einstehen gegen die Unterdrückung der Gedankenfreiheit steht, beschreibt hier eine Situation, die in jeder menschlichen Gemeinschaft ihre Gültigkeit behält: die geschlossene Gesellschaft der von Hoffnung beherrschten und vom Krebs bedrohten Ärztinnen und Patienten. Einer der aufsehenerregendsten Romane dieser Zeit.
1971
218 Seiten
Rowohlt Taschenbuch Verlag
4,90 €
P.S. Ich liebe Dich
Cecelia Ahern
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Hollys Mann Gerry ist tot. Und Holly weiß nicht, wie sie alleine weiterleben soll. Doch dann entdeckt sie, dass Gerry ihr während seiner letzten Tage Briefe geschrieben hat. Mit Aufgaben für Holly. Sich endlich eine Nachttischlampe zu kaufen, beispielsweise. Oder öffentlich Karaoke zu singen. Aufgaben, die Holly ins Leben zurückführen. Cecelia Ahern schreibt so tief berührend über Liebe und Trauer und dabei so lebendig über das Glück, wie wir es noch nie gelesen haben. "Wollen Sie lachen? Wollen Sie sich freuen? Wollen Sie glücklich sein? Und wollen Sie immer wieder weinen? Ja? Dann lesen Sie 'P.S. Ich liebe Dich' und Sie werden auf eine Gefühlsachterbahn der besonderen Art geschickt", schrieb die Bild am Sonntag.
2006
8. Auflage, 146 Seiten
Fischer Verlag
8,95 €
Zwei Frauen
Diana B. Hellmann
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Das Buch zu dem vielbeachteten Film (1989). Für die junge Baletttänzerin Eva Martin bricht die Welt zusammen, als sie die Diagnose erfährt: Krebs. In der Strahlenklinik muss sie das Zimmer mit einer jungen Frau teilen, die in allem ihr Gegenbild zu sein scheint: frech, selbstbewußt und ungebildet. Aber dann beginnt eine Freundschaft von ungewöhnlicher Tiefe.
1989
556 Seiten
Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe
8,45 €
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